Eine Hochdruckzone, mit Kern über Osteuropa liegend, ist für uns derzeit wetterbestimmend. Es blockt sehr wirkungsvoll atlantische Tiefdrucksysteme von Mitteleuropa ab und begünstigt somit eine Zufuhr von Suptropikluft aus dem Süden. Auch in den nächsten Tagen werden die Tagesmaxima immer wieder die 30-Grad-Grenze überschreiten, am Samstag (10. Juli) können in Teilen des Rhein-Main-Gebietes bis zu 39 Grad erreicht werden:

2m-Temperaturen bis 16. Juli 2010 animiert | Quelle: http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsgfsmeur.html
Die momentane Wetterlage erinnert stark an die im Sommer 2003, hier möchte ich auf den sehr guten Artikel 3000 Tote am “Schwarzen Montag” in Paris durch Hitze von Frank Abel auf dem weatherlog hinweisen.
Aktuelle Warnungen zur Hitze finden Sie beim:
Zwar entstehen immer wieder dichtere hohe und mittelhohe Wolkenfelder, Gewitter werden allerdings meist im westlichen Teil Deutschlands auftreten, zur Wochenmitte hin wohl auch mehr östlich, doch Abkühlung bringen diese keine. Zudem können diese Gewitter rasch unwetterartig werden. Gleichzeitig kommt es zum “Waschküchen-Effekt” — nach einem Gewitterguss wird es unendlich schwül werden… Hitzebelastung pur.
Sportliche und schwere körperliche Tätigkeiten sollten wenn möglich in die frühen Morgenstunden verlegt werden. Für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zu sorgen, wer raus in die Sonne geht, Lichtschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen und möglichst eine Kopfbedeckung tragen. Dies gilt insbesondere für
Public viewing Besucher des Semi-Finale um 20.30 Uhr am 10. Juli 2010 bei der Begegnung
Uruguay gegen
Deutschland beim Spiel um den 3. Platz beim Worldcup 2010 in Südafrika (Nelson Mandela Bay/Port Elizabeth — Port Elizabeth Stadion). Dabei sollten vor allen Dingen nichtalkoholische Getränke favorisiert werden, ansonsten hat der Sanitätsdienst sicherlich schon so, mehr als genug zu tun…
Die kommende Woche dürfte sicherlich einer der heißesten Wochen für den Sommer 2010 werden.Tweet
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